The Cost of Complexity - Simplifying Digital Infrastructure
2026 DIE KOSTEN DER KOMPLEXITÄT WARUM DIE VEREINFACHUNG DIGITALER INFRASTRUKTUREN DAS UNTERNEHMENSWACHSTUM BESCHLEUNIGT. In Auftrag gegeben von Colt
Coleman Parkes | Colt – 2026 Die Kosten der Komplexität: Warum die Vereinfachung digitaler Infrastrukturen das Unternehmenswachstum beschleunigt. 2 INHALT 1 ZUSAMMENFASSUNG FÜR ENTSCHEIDER ZENTRALE ERKENNTNISSE AUSWIRKUNGEN AUF DIE SICHERHEIT KOMPLEXITÄT ALS STRATEGISCHE HERAUSFORDERUNG AUSWIRKUNGEN AUF KI-EINFÜHRUNG UND INNOVATION VEREINFACHUNG ALS GESTALTUNGSPRINZIP AUSWIRKUNGEN AUF DIE EFFIZIENZ FAZIT 5 3 7 2 6 4 8
Coleman Parkes | Colt – 2026 Die Kosten der Komplexität: Warum die Vereinfachung digitaler Infrastrukturen das Unternehmenswachstum beschleunigt. 3 Unternehmen stehen zunehmend unter Druck, den Anforderungen der aktuellen Technologielandschaft gerecht zu werden, indem sie ihre digitale Infrastruktur transformieren. ZUSAMMENFASSUNG FÜR ENTSCHEIDER Mit der wachsenden Leistungsfähigkeit und Vernetzung von Technologien nehmen auch die Herausforderungen für Unternehmen zu. Wettbewerber können digitale Chancen wie Künstliche Intelligenz schneller nutzen. Kundinnen und Kunden erwarten schnellere, leichter zugängliche und stärker personalisierte Produkte und Services. Cyberangriffe treten häufiger auf und haben gravierendere Auswirkungen. Gleichzeitig erhöht ein wachsender Bestand sensibler Daten das Risikopotenzial erheblich. In diesem Umfeld stellt eine übermäßig komplexe digitale Infrastruktur ein wesentliches Hindernis für den Wandel dar. Ob sie auf veralteten Technologien basiert oder nur eingeschränkte Transparenz bietet – viele Organisationen berichten, dass diese Komplexität Kosten verursacht, Verzögerungen nach sich zieht und die Mitarbeitermotivation beeinträchtigt. Wir haben digitale Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen und Regionen weltweit nach den Auswirkungen komplexer digitaler Infrastrukturen befragt. Die Ergebnisse führen zu einer klaren Schlussfolgerung: Fortschritt gelingt nur, wenn Vereinfachung und Transformation Hand in Hand gehen. Durch ein aktives Management von Komplexität können Unternehmen die Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum schaffen und ihre Resilienz langfristig stärken. ‘Die Agilität der Infrastruktur bestimmt unmittelbar, wie schnell wir neue digitale Fähigkeiten einführen können. In der heutigen Umgebung müssen wir vernetzte Services, vorausschauende Wartung, Einblicke in die Systeme sowie kundenorientierte Plattformen bereitstellen. Als wir mit der Modernisierung unserer digitalen Plattformen begonnen haben, wurde sehr deutlich, dass KI und fortschrittliche Analysen in der Praxis erheblich ausgebremst werden, wenn die zugrunde liegende Infrastruktur nicht ausreichend flexibel ist.’ ‘Sobald wir versuchen, eine neue Technologie zu skalieren, werden die bestehenden Komplexitäten für uns deutlich sichtbar. In der Pilotphase wirkt alles reibungslos, weil das Umfeld dort kontrolliert ist – etwa ein einzelnes Lager, begrenzte Integration und fokussierte Teams. Wenn wir die Lösung jedoch in mehreren Standorten oder unterschiedlichen Länder einführen, zeigt sich das tatsächliche Bild. Jeder Standort ist anders aufgestellt, die Kundensysteme unterscheiden sich – und genau in diesem Moment wird die Komplexität offensichtlich.’ - CIO eines britischen Industrieunternehmens - Vice President, IT Applications, eines Transportunternehmens in Frankreich 1.
Coleman Parkes | Colt – 2026 Die Kosten der Komplexität: Warum die Vereinfachung digitaler Infrastrukturen das Unternehmenswachstum beschleunigt. 4 ZENTRALE ERKENNTNISSE 16 €508k €140k pro Woche 2/3 66% geben an, dass sie aufgrund infrastruktureller Einschränkungen KI-gestützte Chancen nicht nutzen konnten. Ein durchschnittliches Unternehmen stützt sich auf 16 verschiedene Anbieter, Plattformen oder Tools, und nur 18% beschreiben ihre Systeme als vollständig integriert. Im vergangenen Jahr kam es organisationsübergreifend zu kumulierten Verzögerungen von durchschnittlich sieben Wochen infolge infrastruktureller Komplexität, wobei pro Woche Werte von über 140.000€ auf dem Spiel standen. würden eine externe Überprüfung oder Strategie zur Vereinfachung und Optimierung ihrer digitalen Infrastruktur in Betracht ziehen. berichten, dass die Angst, bestehende Systeme zu beeinträchtigen, eine Kultur geschaffen hat, in der Teams davor zurückschrecken, Änderungen an der digitalen Infrastruktur vorzunehmen. warnen, dass komplexe, mehrschichtige Infrastrukturen die Wahrscheinlichkeit von Sicherheitsfehlkonfigurationen oder übersehenen Schwachstellen erhöhen. der Führungskräfte in Unternehmen sind der Ansicht, dass die Komplexität der digitalen Infrastruktur inzwischen ein größeres Wachstumshemmnis darstellt als fehlende Finanzierung oder kreative Ideen. Jährlich werden Unternehmen daran gehindert, durchschnittlich 14 Innovationsinitiativen umzusetzen, zumindest teilweise bedingt durch die Komplexität der digitalen Infrastruktur – mit einem durchschnittlichen Wert von 508.000€. 69% 73% 63% 2.
Coleman Parkes | Colt – 2026 Die Kosten der Komplexität: Warum die Vereinfachung digitaler Infrastrukturen das Unternehmenswachstum beschleunigt. 5 KOMPLEXITÄT IST EIN STRATEGISCHES PROBLEM Die durchschnittliche IT-Landschaft eines Unternehmens stützt sich heute auf 16 verschiedene Anbieter, Plattformen oder Tools. Acht von zehn Unternehmensverantwortlichen (82%) geben an, dass ihre Netzwerke, Sicherheitslösungen, Unified Communications und Cloud Systeme nicht vollständig integriert sind. Der Druck zeigt sich besonders deutlich in drei Bereichen: der Einführung von KI und Innovationen, der Sicherheit sowie der operativen Effizienz. In allen drei Fällen ist das Muster gleich: Je vielschichtiger die IT-Landschaft wird, desto schwerer fällt es Organisationen bei Innovationen ihren Optimismus zu bewahren. Unternehmen verlieren an Wettbewerbsfähigkeit und Ambitionen, wenn ihre digitale Infrastruktur zu komplex wird, um Veränderungen sicher umzusetzen. Komplexität ist längst kein reines IT-Thema mehr. Sie hat sich zu einem strategischen Problem entwickelt, da sie genau jene Initiativen verlangsamt, auf die Unternehmen für Wachstum, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit angewiesen sind. Über zwei Drittel der Führungskräfte (68%) sind der Meinung, dass die Komplexität der Infrastruktur inzwischen ein größeres Wachstumshindernis darstellt als fehlende finanzielle Mittel oder neue Ideen. ‘Die Anbindung eines neuen Onlinehändlers oder die Integration einer regionalen Marke in unsere einheitliche Plattform klingt sehr einfach, involviert in der Praxis jedoch Produktinformationssysteme, die Synchronisierung von Lagerbeständen, POS Integrationen und zahlreiche Loyalitätslogiken. Wir haben erlebt, dass ursprünglich auf drei Monate angesetzte Integrationszeiträume sich leicht auf sechs oder sogar neun Monate verlängern können, weil die Systeme nicht nahtlos zueinander passen. Wir setzen auf leistungsfähige Plattformen, doch die eigentliche Herausforderung entsteht durch Systeme, die sich über viele Jahre hinweg entwickelt haben. Besonders anfällig sind Themen wie Compliance sowie die Integration im Rahmen von Fusionen und Übernahmen, da hierbei mehrere Ebenen gleichzeitig betroffen sind.’ ‘Der größte Einfluss von Komplexität zeigt sich in der täglichen Arbeitsbelastung der Mitarbeitenden sowie im Verantwortungs- und Ownership-Modell. In einfachen Umgebungen können Teams ihre Aufgaben weitgehend eigenständig innerhalb ihrer Abteilungen erledigen. In einer komplexen Infrastruktur hingegen müssen häufig mehrere Teams zusammenarbeiten, um ein Problem vollständig zu verstehen. Das führt dazu, dass Ingenieur:innen oder Teams, die gemeinsam auf einer Plattform arbeiten, mitunter weniger Zeit mit der eigentlichen Entwicklung oder Programmierung verbringen und stattdessen mehr Aufwand in Analyse, Ursachenforschung und Abstimmung investieren. Insgesamt fließt mehr Zeit in die Koordination und Ausrichtung als in die konkrete Entwicklungsarbeit.’ - IT Leiter eines Einzelhandelsunternehmens in Deutschland - Leiter Data & Technology eines Professional Services Unternehmens in Deutschland 3. Komplexe digitale Infrastrukturen sind ein weit verbreitetes Problem.
Coleman Parkes | Colt – 2026 Die Kosten der Komplexität: Warum die Vereinfachung digitaler Infrastrukturen das Unternehmenswachstum beschleunigt. 6 Abb. 2: Neun von zehn Unternehmen (91%) geben an, dass die Komplexität der Infrastruktur ihre Fähigkeit hemmt, neue und aufkommende Technologien zu nutzen. 91% der Organisationen geben an, dass Komplexität ihre Fähigkeit beeinträchtigt, neue und aufkommende Technologien wie KI-Agenten zu nutzen Frage 9i. Inwieweit hat die Komplexität der digitalen Infrastruktur (Netzwerke, Sicherheit, Cloud-/Datenplattformen) in den folgenden Bereichen zu Verzögerungen oder nachträglichem Aufwand geführt? „Starke, mittlere und geringe Verzögerung“ 68% €508k 14 stimmen zu, dass die Komplexität der Infrastruktur inzwischen ein größeres Wachstumshindernis darstellt als fehlende Finanzierung oder neue Ideen Durchschnittlicher jährlicher Wert blockierter Innovationsvorhaben Innovationsinitiativen pro Jahr wurden aufgrund der Komplexität der digitalen Infrastruktur nicht weiterverfolgt
Coleman Parkes | Colt – 2026 Die Kosten der Komplexität: Warum die Vereinfachung digitaler Infrastrukturen das Unternehmenswachstum beschleunigt. 7 Komplexität bremst KI-Ambitionen. Es mangelt Unternehmen nicht an Ideen, und viele investieren bereits in fortschrittliche Analysen, Automatisierung und KI-gestützte Services. Das Problem besteht darin, dass diese Initiativen häufig über IT-Landschaften hinweg umgesetzt werden müssen, die nicht darauf ausgelegt sind, schnelle, vernetzte Experimente im großen Maßstab zu unterstützen. Zwei Drittel der Unternehmen (66%) berichten, dass sie aufgrund infrastruktureller Einschränkungen KI-Chancen nicht nutzen konnten. Hier wird die Lücke zwischen Anspruch und Realität besonders deutlich: Pilotprojekte können in kontrollierten Umgebungen überzeugend wirken, doch die Skalierung über Länder, Plattformen, Altsysteme und operative Teams hinweg legt verborgene Abhängigkeiten offen. AUSWIRKUNGEN AUF DIE EINFÜHRUNG VON KI UND INNOVATION 4. Die Vereinfachung der digitalen Infrastruktur würde schneller zu Mehrwert führen, als zusätzliche Technologien auf bereits bestehende Systeme aufzusetzen. Abb. 1: 66% der Unternehmen geben an, dass sie KI-Chancen aufgrund von Einschränkungen in der Infrastruktur nicht ausschöpfen konnten. Die Sorge, bestehende Systeme zu beeinträchtigen, hat in vielen Organisationen eine Kultur des „nichts verändern“ entstehen lassen. Die Komplexität der Infrastruktur stellt mittlerweile ein größeres Wachstumshemmnis dar als fehlende finanzielle Mittel oder Ideen. IT-Führungskräfte tragen aufgrund fragiler und übermäßig komplexer Infrastrukturen ein hohes Maß an persönlichem und beruflichem Risiko Unternehmen können KI-basierte Chancen aufgrund von Einschränkungen in ihrer Infrastruktur nicht ausreichend nutzen. Komplexe digitale Infrastrukturen erhöhen das Cyberrisiko erheblich – selbst in Unternehmen, die stark in Sicherheitsmaßnahmen investieren. 68% 63% 68% 63% 66% 62% Die weiterreichenden Auswirkungen auf Innovation sind ebenfalls erheblich. In den vergangenen zwölf Monaten konnten Unternehmen 14 Innovationsinitiativen zumindest teilweise aufgrund der Komplexität der digitalen Infrastruktur nicht weiter vorantreiben. Der durchschnittliche jährliche Wert dieser ins Stocken geratenen Initiativen beläuft sich auf 508.000 €. Komplexität verlangsamt damit nicht nur die Transformation, sondern begrenzt auch den Ertrag, den Organisationen aus den Technologien erzielen können, die sie bereits einzuführen versuchen. Dies deutet darauf hin, dass er Einsatz von KI nicht allein eine Frage von Modellen, Data Science Kompetenzen oder Investitionsbereitschaft ist. Sie hängt ebenso davon ab, ob die zugrunde liegende digitale Infrastruktur einfach, transparent und integriert ist, um neue Fähigkeiten erfolgreich vom Pilotbetrieb in den aktiven Einsatz zu überführen. €508k Der durchschnittliche jährliche Wert von Innovationsinitiativen, die aufgrund der Komplexität der digitalen Infrastruktur ins Stocken geraten.
Coleman Parkes | Colt – 2026 Die Kosten der Komplexität: Warum die Vereinfachung digitaler Infrastrukturen das Unternehmenswachstum beschleunigt. 8 97% 93% 83% 91% 81% Migration von Workloads, Daten oder zentralen Anwendungen Abschluss der Integration nach einer Übernahme oder Veräußerung Markteinführung eines neuen Produkts oder Services Einführung neuer Technologien wie beispielsweise KI Agenten Reaktion auf wesentliche Compliance-, regulatorische oder Sicherheitsanforderungen Abb. 5: 93% geben an, dass die Komplexität der digitalen Infrastruktur zentrale operative Prozesse wie Akquisitionen oder Integrationen im Rahmen von Veräußerungen verlangsamt. ‘Verzögerungen entstehen durch verborgene Abhängigkeiten zwischen Systemen. Wenn wir neue KI-Tools und Datenplattformen einführen, fühlt es sich zunächst so an, als müssten wir lediglich die Plattform bereitstellen. Sobald wir sie jedoch mit Engineering Teams, Produktionssystemen und globalen Datenquellen verbinden, wird die Komplexität sichtbar. Teilweise liegen Daten in unterschiedlichen Formaten vor, einzelne Werke verfügen über unterschiedliche Konnektivität, und manche Prozesse haben schon immer auf ihre eigene Weise funktioniert. In solchen Fällen müssen wir die Einführung verlangsamen oder die Architektur anpassen.’ ‘Eine interessante Beobachtung ist, dass diese Komplexität in der Planungsphase häufig noch nicht erkennbar ist. Alle gehen davon aus, dass sich das System problemlos integrieren lässt, weil APIs oder Verbindungen grundsätzlich vorhanden sind. Wenn die Teams jedoch den vollständigen End-to-End Workflow – vom Design bis zur Fertigung oder von Anlagendaten bis zur Analyse – tatsächlich durchlaufen, treten kleine Reibungsverluste auf. Genau diese Stolpersteine führen zu Nacharbeiten.’ - IT Director eines Industrieunternehmens in Japan Frage 9i: In welchem Ausmaß hat die Komplexität der digitalen Infrastruktur (Netzwerke, Sicherheit, Cloud/Datenplattformen) in den folgenden Bereichen Verzögerungen oder nachträglichen Aufwand verursacht? Starke, mittlere und geringe Verzögerung
Coleman Parkes | Colt – 2026 Die Kosten der Komplexität: Warum die Vereinfachung digitaler Infrastrukturen das Unternehmenswachstum beschleunigt. 9 Abb. 7: Organisationen verzeichneten im vergangenen Jahr aufgrund der Komplexität der Infrastruktur kumulierte Verzögerungen von sieben Wochen. Frage 10. Wenn Sie die Auswirkungen dieser Verzögerungen über die vergangenen zwölf Monate hinweg zusammenrechnen: Wie viel zusätzliche Zeit haben sie insgesamt über alle relevanten Initiativen hinweg ungefähr verursacht? Organisationen verzeichneten im vergangenen Jahr aufgrund der Komplexität der Infrastruktur kumulierte Verzögerungen von sieben Wochen. ‘ Ein gutes Beispiel ist unsere KI-gestützte Optimierung der Lieferkette. Wir haben nicht auf eine vollständige ERP Transformation gewartet. Stattdessen haben wir Legacy Funktionen über APIs zugänglich gemacht und Systeme mittels Event Streaming miteinander verbunden. Anschließend haben wir Workloads schrittweise von rehosteten virtuellen Maschinen auf replattformierte PaaS Services verlagert. Auf diese Weise konnten wir die Komplexität nach und nach reduzieren und gleichzeitig einen messbaren Transformationsnutzen für das Unternehmen und unsere Kunden realisieren. ’ ‘Wir integrieren weiterhin digitale Technologien wie KI-basierte Routenplanung, Plug-and-Play Robotik, automatisierungsgeführte Fahrzeuge und On Demand Lösungen für die Zustellung. Entscheidend ist, diese Fähigkeiten so einzubinden, dass sie sowohl die Effizienz der Arbeitsabläufe als auch die Flexibilität für unsere Kunden verbessern.’ - IT Director eines Einzelhandelsunternehmens in Großbritannien - IT Leiter eines Einzelhandelsunternehmens in Deutschland 7 Wochen pro Jahr DURCHSCHNITTLICHE GESAMTVERZÖGERUNG:
Coleman Parkes | Colt – 2026 Die Kosten der Komplexität: Warum die Vereinfachung digitaler Infrastrukturen das Unternehmenswachstum beschleunigt. 10 AUSWIRKUNGEN AUF DIE SICHERHEIT 69% Komplexität schwächt die Sicherheit. Die Studie zeigt, dass mehrschichtige digitale Infrastrukturen es erschweren, die gesamte IT-Landschaft transparent zu überwachen, abzusichern und zu steuern. Dies ist deshalb von Bedeutung, weil Risiken nicht auf die IT beschränkt bleiben, sondern sich schnell zu einem Thema für die Geschäftsführung sowie zu einer regulatorischen und reputationsbezogenen Herausforderung entwickeln. Mehr als zwei Drittel der Führungskräfte (69%) warnen, dass komplexe, vielschichtige Infrastrukturen die Wahrscheinlichkeit von Sicherheitsfehlkonfigurationen oder übersehenen Schwachstellen erhöhen. Weitere 62% geben an, dass komplexe digitale Infrastrukturen das Cyberrisiko deutlich steigern – selbst in Organisationen, die stark in Sicherheit investieren. Der Grund hierfür ist mangelnde Transparenz. Viele Unternehmen (62%) berichten, dass die Fehleranalyse häufig den Einsatz mehrerer Tools und Portale erfordert, während fast die Hälfte angibt, dass Infrastrukturänderungen für zentrale Teams mehr ungeplantes „Firefighting“ als vorhergesehene Arbeit verursachen. Im Falle eines Sicherheitsvorfalls erschwert dies das Verständnis darüber, was passiert ist, welche Systeme betroffen sind und welche Maßnahmen priorisiert werden müssen. Frage 3. Wenn Sie an die digitale Infrastruktur (DI) Ihrer Organisation in den Bereichen Netzwerk, Sicherheit, Unified Communications (UC) und Cloud denken: Wie häufig treten die folgenden Situationen auf? Sehr häufig und häufig Abb. 6: 62 % warnen, dass komplexe digitale Infrastrukturen das Cyberrisiko deutlich erhöhen – selbst in Organisationen mit hohen Sicherheitsinvestitionen. 5. 62% 62% 57% 50% 48% Die Behebung von Störungen erfordert in der Regel die Nutzung mehrerer Tools bzw. Portale, um die Auswirkungen vollständig zu analysieren. Die Umsetzung einer wesentlichen Änderung der digitalen Infrastruktur erfordert die Koordination zwischen drei oder mehr Teams und/oder externen Dienstleistern. Änderungen an der digitalen Infrastruktur werden aufgrund von Abhängigkeiten zwischen Netzwerk, Sicherheit, UC und Cloud-Plattformen verzögert. Die Komplexität der digitalen Infrastruktur führt dazu, dass wichtige Teams mehr Zeit mit unvorhergesehenen Problembewältigungen als mit geplanter Arbeit verbringen. ‘Persönlicher Stress entsteht in der Regel durch Entscheidungsfindung. Es gibt Situationen, in denen das Tagesgeschäft sofortige Fähigkeiten einfordert, während die Infrastruktur Zeit benötigt, um zu skalieren oder sich anzupassen. In solchen Momenten muss man eine Balance zwischen Geschwindigkeit und Risiko finden. Ist die Umgebung zu komplex, steigt das Risiko, falsche Entscheidungen zu treffen, erheblich.’ ‘Mit zunehmender Größe und Vielschichtigkeit der Infrastruktur wächst auch die Verantwortung der Technologieführung. Tritt in vernetzten Systemen ein schwerwiegendes Problem auf, betrifft dies nicht nur die IT. Selbstverständlich richtet sich dann der Blick auf die Technologieführung, um zu erklären, was passiert ist und wie schnell die Situation unter Kontrolle gebracht werden kann.’ - CIO eines Industrieunternehmens in Großbritannien - Director Information Systems Security eines Industrieunternehmens in Frankreich
Coleman Parkes | Colt – 2026 Die Kosten der Komplexität: Warum die Vereinfachung digitaler Infrastrukturen das Unternehmenswachstum beschleunigt. 11 48% 63% geben an, dass die Komplexität der digitalen Infrastruktur dazu führt, dass zentrale Teams mehr ungeplante Problemösungen („Firefighting“) leisten müssen als vorhergesehene Arbeit. geben an, dass die Angst, bestehende Systeme zu beeinträchtigen, in vielen Organisationen eine Kultur des „bloß nichts verändern“ geschaffen hat Abb. 9: Probleme im Zusammenhang mit der Komplexität der digitalen Infrastruktur verursachen „immer“ oder „häufig“ Frustration bei Engineering Teams (64%), IT-Betriebsteams (63%), Sicherheits- und Compliance Teams (53%) sowie der Geschäftsleitung (51%). Frage 16. Wie häufig führen Probleme im Zusammenhang mit der Komplexität der digitalen Infrastruktur bei den folgenden Gruppen in Ihrer Organisation zu Frustration? Immer und häufig 64% 63% 53% 44% 38% Fachbereiche (einschließlich Fachabteilungen und Endnutzer) sowie IT-Leitung Unternehmensführung (C-Level / Vorstandsebene) Sicherheits- / Compliance-Teams IT-Betriebs- / Infrastruktur-Teams Application Entwicklung- / Engineering-Teams
Coleman Parkes | Colt – 2026 Die Kosten der Komplexität: Warum die Vereinfachung digitaler Infrastrukturen das Unternehmenswachstum beschleunigt. 12 Komplexität untergräbt die Effizienz. Der tägliche Betrieb verlangsamt sich, wenn Mitarbeitende mit fragmentierten Systemen, mehreren Portalen, doppelten Prozessen und unklaren Verantwortungsmodellen arbeiten müssen. Die Kosten sind dabei nicht nur finanzieller Natur. Sie zeigen sich vor allem in der Zeit, die Teams für Abstimmung, Fehlersuche und die Erklärung von Risiken aufwenden, anstatt geplante Aufgaben umzusetzen. Nahezu die Hälfte der befragten Führungskräfte (48%) berichtet, dass ihre Teams bei mehrschichtigen digitalen Infrastrukturen mehr Zeit mit ungeplantem „Firefighting“ verbringen als mit geplanter Arbeit. Viele Unternehmen verzeichnen zudem einen höheren manuellen Aufwand oder Notlösungen, steigende Betriebs- oder Supportkosten sowie Verzögerungen bei Geschäftsinitiativen oder Produkteinführungen. AUSWIRKUNGEN AUF DIE EFFIZIENZ 6. Deshalb müssen die personalbezogenen Auswirkungen von Komplexität ebenso berücksichtigt werden wie die wirtschaftlichen. Ist die IT-Landschaft schwer zu kontrollieren, tragen Einzelpersonen mehr Verantwortung für Entscheidungen, die eigentlich durch eine klarere Architektur, bessere Transparenz und einfachere Betriebsmodelle unterstützt werden sollten. Die branchenspezifische Betrachtung unterstreicht diesen Punkt. Unterschiedliche Branchen spüren den Druck auf unterschiedliche Weise: Führungskräfte im Transportsektor berichten häufiger von Verzögerungen durch plattformübergreifende Abhängigkeiten, während Finanz- und professionelle Dienstleistungsunternehmen insbesondere den hohen Wert betonen, der auf dem Spiel steht, wenn Programme ins Stocken geraten. Branchenübergreifend bleibt jedoch das Kernproblem gleich: Komplexität bindet Kapazitäten. Für Führungskräfte bedeutet dies, dass Vereinfachung weit mehr ist als ein Instrument zur Kostensenkung. Sie ist ein Hebel, um Zeit zu sparen, operative Reibungsverluste zu reduzieren und Teams mehr Spielraum für Veränderungen zu geben.
Coleman Parkes | Colt – 2026 Die Kosten der Komplexität: Warum die Vereinfachung digitaler Infrastrukturen das Unternehmenswachstum beschleunigt. 13 VEREINFACHUNG ALS GESTALTUNGSPRINZIP 7. Die praktische Antwort auf Komplexität besteht nicht darin, die Transformation auszusetzen, bis die gesamte IT-Landschaft perfekt ist. Das wäre unrealistisch. Der Markt wartet nicht, bis Organisationen jedes alte System, jede Abhängigkeit und jede Übergangslösung entflechten. Doch der gegenteilige Ansatz ist ebenso riskant. Weitere Technologien auf eine bereits fragmentierte Landschaft aufzusetzen, schafft lediglich neue Ebenen der Komplexität – und macht für das Unternehmen Veränderungen, Absicherung und Skalierbarkeit noch gravierender. Vereinfachung muss daher zu einem Gestaltungsprinzip werden: zu einer Leitlinie, die jede Infrastrukturentscheidung prägt, und nicht zu einer einmaligen Aufräumaktion. Jedes neue System, jede API, jede Plattform und jede Anbieterbeziehung sollte an einer einfachen Frage gemessen werden: Lässt sich damit die IT-Landschaft einfacher betreiben, integrieren und abzusichern – oder fügt es eine weitere Ebene hinzu, die Teams managen müssen? Die Notwendigkeit dieser Disziplin ist eindeutig. Die durchschnittliche Unternehmenslandschaft stützt sich heute auf 16 verschiedene Anbieter, Plattformen oder Tools, und nur 18% der Führungskräfte beschreiben ihre Systeme als vollständig integriert. Mehr als die Hälfte nennt den Einsatz mehrerer Anbieter als eine der größten Ursachen für Komplexität in der aktuellen Umgebung. Gleichzeitig geben 47% an, dass die Komplexität der bestehenden digitalen Infrastruktur ihre Organisation daran hindert, agiler zu sein. Die von uns befragten Führungskräfte für Digitalisierung waren sich einig, dass Vereinfachung und Transformation gleichzeitig stattfinden müssen. Der CIO eines Industrieunternehmens in Deutschland erklärte: „In der Praxis kann man das Geschäft nicht stoppen, um erst jedes Altsystem zu bereinigen, bevor man mit der Transformation beginnt – der Markt wartet nicht. Gleichzeitig kann man nicht einfach immer neue Tools und KI-Initiativen auf bestehende komplexe Strukturen aufsetzen, weil dadurch neue Silos entstehen, statt sie abzubauen.“ Ihr Ansatz besteht darin, Kernprozesse zu vereinfachen und zu standardisieren, während Teams innerhalb klarer Leitlinien und gemeinsamer Plattformen Innovationen umsetzen. „Wenn wir uns nur auf die Transformation konzentrieren würden, geriete die Komplexität außer Kontrolle. Würden wir uns nur auf Vereinfachung fokussieren, käme der Fortschritt zum Stillstand. Die Balance zwischen beiden macht es nachhaltig.“ Führungskräfte sollten Transformationsprogramme daher als Chance sehen, um Komplexität abzubauen und nicht nur neue Fähigkeiten einzuführen. Neue Cloud Plattformen, KI-Tools, Sicherheitskontrollen und Datenumgebungen sollten Bestehendes ersetzen, konsolidieren oder vereinfachen. Andernfalls laufen sie Gefahr, zu weiteren Abhängigkeiten zu werden, mit denen sich zukünftige Teams arrangieren müssen. < 1/5 47% Nur 18% der Führungskräfte bezeichnen Ihre Systeme als vollständig integriert nennen die Komplexität bestehender digitaler Infrastrukturen als Bremsfaktor für mehr Agilität im Unternehmen.
Coleman Parkes | Colt – 2026 Die Kosten der Komplexität: Warum die Vereinfachung digitaler Infrastrukturen das Unternehmenswachstum beschleunigt. 14 Der Digital Solutions Director eines britischen Finanzunternehmens bringt es auf den Punkt: „Transformation ist nur dann gesund, wenn sie die Gesamtarchitektur schrittweise klarer und besser beherrschbar macht.“ Das Unternehmen modernisiert bestehende, veraltete Systeme und baut gleichzeitig neue Plattformen auf – nach einem klaren Prinzip: „Jede neue Initiative sollte die bestehende Komplexität nicht erhöhen, sondern sie nach und nach ersetzen.“ Das erfordert bewusste Entscheidungen. Unternehmen sollten ihre digitale Infrastruktur regelmäßig überprüfen, doppelte Tools und überschneidende Services identifizieren und diese im Zuge neuer Plattformen konsequent außer Betrieb nehmen. Wenn Neuerungen eingeführt werden, ohne Altes abzuschalten, verfestigt sich die Komplexität. Eine praktikable Vereinfachungsstrategie sollte daher ein klares Konzept für die Stilllegung von Altsystemen enthalten – nicht nur einen Investitionsplan für Neues. Das bedeutet auch, bei Partnern selektiver vorzugehen. Ein einzelner Anbieter ist für die meisten globalen Unternehmen zu wenig, zu viele hingegen schaffen eine zusätzliche operative und sicherheitsrelevante Belastung. Ziel sollte es sein, mit einer begrenzten Anzahl von Partnern zusammenzuarbeiten, die skalierbar agieren, mehrere Umgebungen unterstützen, regulatorische und sicherheitsrelevante Anforderungen verstehen und die IT Landschaft einfacher statt komplexer zu machen. Dies ist besonders relevant, da 69 % der Führungskräfte warnen, dass komplexe, mehrschichtige Infrastrukturen die Wahrscheinlichkeit von Sicherheitsfehlkonfigurationen oder übersehene Schwachstellen erhöhen. Zweifellos kann Vereinfachung zu Unsicherheiten führen. Unsere Untersuchung zeigt, dass 47% befürchten, Vereinfachungsmaßnahmen könnten kritische Systeme beeinträchtigen, während 41% Systemabhängigkeiten als Hürde nennen. Genau deshalb muss Vereinfachung geplant, gesteuert und mit der richtigen Expertise unterstützt werden. Drei Viertel der Unternehmen würden eine externe Überprüfung oder Strategie zur Vereinfachung und Optimierung ihrer digitalen Infrastruktur in Betracht ziehen – ein klares Zeichen dafür, dass viele Führungskräfte einen strukturierteren Ansatz für notwendig halten. Die leistungsstärksten Organisationen werden nicht diejenigen sein, die die meiste Technologie hinzufügen. Es werden jene sein, die bewusst entscheiden, was sie beibehalten, was sie konsolidieren und was sie außer Betrieb nehmen. Wie der Senior Director Network Operations eines Transportunternehmens in Deutschland erläutert: „Wir glauben nicht, dass das kontinuierliche Hinzufügen von Technologie automatisch zukünftigen Mehrwert schafft. Unser Ziel ist es, wo immer möglich zu vereinfachen.“ In ihrem Unternehmen wurden KI und Datenanalysetools erst eingeführt, nachdem veraltete Tools entkoppelt worden waren, um zusätzliche Komplexität zu vermeiden. „Der Schlüssel liegt darin, diese Fähigkeiten so zu integrieren, dass sie die Effizienz der Arbeitsabläufe und die Flexibilität für die Kunden verbessern.“ Vereinfachung bedeutet also nicht, Innovation zu bremsen. Sie soll Innovationen wiederholbar, sicher und skalierbar machen. Die Organisationen, die Komplexität am wirksamsten bewältigen, sind jene, die Vereinfachung in jede Entscheidung integrieren: weniger unnötige Tools, klarere Verantwortlichkeiten, stärkere Integration, bessere Transparenz und Partner, die die operative Belastung reduzieren statt sie zu erhöhen. befürchten, dass Vereinfachung kritische Systeme beeinträchtigt 47% nennen Systemabhängigkeiten als Hürde 41%
Coleman Parkes | Colt – 2026 Die Kosten der Komplexität: Warum die Vereinfachung digitaler Infrastrukturen das Unternehmenswachstum beschleunigt. 15 ‘Wir hatten die Möglichkeit, weitere KI und Datenanalysetools einzuführen. Anstatt sie auf bestehende Plattformen aufzusetzen, haben wir zunächst bestimmte Altsysteme entkoppelt und anschließend fortschrittliche KI-Lösungen in der Cloud eingeführt. Wir haben bewusst darauf verzichtet, sie auf älteren Plattformen zu betreiben, da dies die Gesamtkomplexität erhöht hätte. Wir sind nicht der Ansicht, dass das kontinuierliche Hinzufügen von Technologie automatisch zukünftigen Mehrwert schafft. Unser Ziel ist es, wo immer möglich zu vereinfachen. Gleichzeitig bedeutet Vereinfachung nicht, Innovationen zu reduzieren. Wir integrieren weiterhin digitale Technologien wie KI-basierte Routenplanung, Plug-and-Play-Robotik, automatisierte Fahrzeuge und On Demand Lösungen für die Zustellung. Entscheidend ist es, diese Fähigkeiten so zu integrieren, dass sie die Effizienz der Arbeitsabläufe und die Flexibilität für die Kunden verbessern.’ - Senior Director Network Operations eines Transportunternehmens in Deutschland Top 2: Gesamt 73% Frage 18a. Welche Hauptfaktoren hindern Ihre Organisation derzeit daran, ihre digitale Infrastruktur zu vereinfachen oder zu reduzieren? Abb. 3: 47% befürchten, dass sie bei dem Versuch der Vereinfachung kritische Systeme beeinträchtigen könnten, während 41% Systemabhängigkeiten als zentrales Hindernis nennen. Abb. 4: Drei Viertel der Unternehmen (73 %) würden für die Unterstüzung Ihres Transformationsprozesses eine externe Überprüfung in Betracht ziehen. Frage 20. Wie offen wäre Ihre Organisation für eine externe Überprüfung oder eine Strategie zur Vereinfachung und Optimierung Ihrer digitalen Infrastruktur? 51% 40% 33% 21% 6% Sehr offen Vielleicht – zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar Eher offen Nicht offen – es ist unwahrscheinlich, dass externe Unterstützung in Anspruch genommen wird 47% Risiko von Störungen geschäftskritischer Systeme 41% Abhängigkeiten zwischen Systemen, die Veränderungen erschweren 40% Geschäftliche Anforderungen an neue Funktionen haben Vorrang vor Vereinfachungsmaßnahmen 38% Budgetbeschränkungen oder konkurrierende Investitionsprioritäten Komplexität von Altsystemen und technische Altlasten
Coleman Parkes | Colt – 2026 Die Kosten der Komplexität: Warum die Vereinfachung digitaler Infrastrukturen das Unternehmenswachstum beschleunigt. 16 FAZIT 8. Die Komplexität digitaler Infrastrukturen geht heute weit über eine rein technische Herausforderung hinaus. Sie bestimmt maßgeblich, wie souverän Organisationen wachsen, sich transformieren, KI einsetzen, Risiken steuern und die Zeit ihrer Mitarbeitenden sinnvoll nutzen können. Deshalb sollte Vereinfachung als eine Strategie verstanden werden die neue Möglichkeiten schafft – nicht als ein reines Korrektur- oder Aufräumprojekt. Die Chance besteht nicht darin, Veränderungen so lange aufzuschieben, bis die gesamte IT-Landschaft perfekt ist. Vielmehr geht es darum, Reibungsverluste zu reduzieren, während der Wandel weitergeht: Anbieter bewusst auszuwählen, alte Ebenen schrittweise abzubauen, während neue eingeführt werden, Komplexität regelmäßig zu überprüfen und Partner zu wählen, die eine Transformation vereinfachen anstatt sie zu komplizierter zu machen. Für Unternehmen liegt der Gewinn in einer klareren Umsetzung, höherer Resilienz und mehr Handlungsspielraum für KI, Innovation und Wachstum. Für Colt ist die Antwort ebenso eindeutig. Der Markt entwickelt sich weg von abstrakten Transformationsversprechen hin zu praktischer, sicherer globaler Infrastruktur – konzipiert, um Komplexität zu reduzieren und Unternehmen die Transparenz und Kontrolle zu geben, die sie benötigen, um in ihrem eigenen Tempo voranzukommen und messbare Ergebnisse zu erzielen.
In Auftrag gegeben von Colt Über diese Studie Im Februar und März 2026 befragte Coleman Parkes 600 Führungskräfte mit Entscheidungsverantwortung, die über fundierte Kenntnisse der digitalen Infrastruktur ihres Unternehmens verfügen, in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan und den Niederlanden. Die Teilnehmenden waren in den Branchen Finanzdienstleistungen, Industrie, professionelle Dienstleistungen, Einzelhandel, Transport und Verteidigung tätig und arbeiteten in Organisationen mit mindestens 2.000 Mitarbeitenden. Über Coleman Parkes Coleman Parkes ist ein Full Service B2B Marktforschungsinstitut, das sich auf IT und Technologiestudien spezialisiert hat und weltweit leitende Entscheidungsträger in kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Großunternehmen aus verschiedenen Branchen adressiert. Weitere Informationen erhalten Sie unter: ianBeston@coleman-parkes.co.uk . Über Colt Technology Services Colt Technology Services besitzt und betreibt eine leistungsstarke digitale Infrastruktur, die die globale KI-Ökonomie antreibt, Menschen verbindet, Gemeinschaften stärkt und das Leben verändert. Mehrere tausend Mitarbeiter in Europa, Asien und Nordamerika teilen das klare Ziel, ein hervorragendes Kundenerlebnis zu bieten und jede Interaktion mit Colt so einfach wie möglich zu gestalten. Kunden und Partner entscheiden sich für die ausgezeichnete Glasfaserinfrastruktur, digitalen Plattformen und Sicherheitslösungen von Colt, die über ein Netzwerk bereitgestellt werden, das Kontinente verbindet und Ozeane überquert. Colt ist Europas größter B2B-Provider: Das Unternehmen vernetzt mehr als 40 Länder, 32.000 Unternehmensgebäude, über 275 Points of Presence sowie 12 Kabellandestationen und betreibt acht Unterseekabelsysteme. Zudem ist Colt Mitbetreiber von AS3356, dem weltweit am stärksten vernetzten Internet-Backbone. Gegründet vor mehr als 30 Jahren in London, befindet sich Colt in Privatbesitz und wird von den Werten Fairness, Inklusion und Gerechtigkeit geleitet. Bekannt ist das Unternehmen für sein starkes Engagement für sozialen und nachhaltigen Wandel. Grundlage allen Handelns ist das Ziel, unkomplizierte Verbindungen und außergewöhnliche Ergebnisse für Kunden, Gemeinschaften und Mitarbeiter zu schaffen. Weitere Informationen finden sich unter www.colt.net auf LinkedIn , Instagram , TikTok , Facebook und YouTube .